Frühlingsanfang
Dieses Wochenende wird die Sonne den Äquator überqueren und die Tage werden auf der Südhalbkugel wieder länger als auf der Nordhalbkugel werden. Und in Wellington hat sich der Frühling diese Woche schon so richtig ordentlich angekündigt. Unüblich für hier gab es keinen Tag mir heftigem Wind und die immer stärker werdende Sonne wärmt endlich wieder richtig. Alle Blumen blühen und ein richtiger Frühlingsduft liegt in der Luft. Der letzte Samstag war der erste Tag an dem das mit Segeln verbundene Nasswerden nicht eklig sondern richtig erfrischend war und auch das Kentern eher ein lustiges als ein kaltes Erlebnis war. Und auch abends kann man wieder vor die Tür ohne zu frieren sondern es gibt herrliche laue Frühlingsnächte. Und die erste Beachparty des Jahres hat sich für kommendes Wochenende angekündigt, und das Wetter wird wohl halten.
Das allerbeste an diesem Frühlingsanfang ist aber die Tatsache, dass damit für mich ein 365taegige Perdiode mit Tageslängen über zwölf Stunden anfängt. Ein Permanenter Sommer über ein ganzes Jahr, ich muss nur der Sonne zum richtigen Zeitpunkt hinterherreisen.
Freitag, 21. September 2007
Sonntag, 9. September 2007
Freitag, 7. September 2007
Fruehlingssonne, Schnee, Vulkane
Nachdem der Wetterbericht so vorzueglich audgefallen ist fuer die kommenden drei Tage und ich auch meine saemtlichen Aufgaben fuer die Woche (photographierenn von 300 Steinbloecken mit kreidezeitlichen Pflanzenfossilien) schnell abgearbeiett habe und niemand da war, der mir neue geben konnte musste ich dem Schnee entgegenfahren und das ist bisher nicht zu bereuhen. Das Wetter ist gigantisch, Schnee gibt es jetzt gegen Ende des Winters auch genug. Es stimmt einfach alles. Und die Vulkans sind auch mal wirklich zu sehen.
Es empfiehlt sich frueh auf der Piste zu sein, da es am Nachmittag erstens warm wird und der Schnee gewaltig auffirnt - nicht schlimm gerade ruichtig und zweitens wirds auch voll. Jetzt am Wochenende wirds wohl noch voller.
Um dem Trubel an der unteren Berghaelfte zu entgehen bin ich nach oben hin geflohen, hab meine Ski auf den Rucksack gepackt und den Gipfel erklommen. Zum Mittagessen war ich oben und konnte mein erdnussbutter-Kaese Sandwich auf dem hoechsten Punkt der Insel mit Fernsicht auf zwei andere Vulkane, schneebedeckte Gebirgszuege sowie dem Meer an zwei Seiten geniessen. Der Gipfel vom Mt Ruapehu ist wohl der einzige Punkt auf der Nordinsel von wo aus man Tasmansee und Pazifik auf einmal sieht.
Danach stuerzte ich mich in den noch jungfraeulichen Gipfelhang und war viel zu schnell unten. Aber die Abfahrt war den Schweiss wert - jeden einzelnen Tropfen.
Nachdem der Wetterbericht so vorzueglich audgefallen ist fuer die kommenden drei Tage und ich auch meine saemtlichen Aufgaben fuer die Woche (photographierenn von 300 Steinbloecken mit kreidezeitlichen Pflanzenfossilien) schnell abgearbeiett habe und niemand da war, der mir neue geben konnte musste ich dem Schnee entgegenfahren und das ist bisher nicht zu bereuhen. Das Wetter ist gigantisch, Schnee gibt es jetzt gegen Ende des Winters auch genug. Es stimmt einfach alles. Und die Vulkans sind auch mal wirklich zu sehen.
Es empfiehlt sich frueh auf der Piste zu sein, da es am Nachmittag erstens warm wird und der Schnee gewaltig auffirnt - nicht schlimm gerade ruichtig und zweitens wirds auch voll. Jetzt am Wochenende wirds wohl noch voller.
Um dem Trubel an der unteren Berghaelfte zu entgehen bin ich nach oben hin geflohen, hab meine Ski auf den Rucksack gepackt und den Gipfel erklommen. Zum Mittagessen war ich oben und konnte mein erdnussbutter-Kaese Sandwich auf dem hoechsten Punkt der Insel mit Fernsicht auf zwei andere Vulkane, schneebedeckte Gebirgszuege sowie dem Meer an zwei Seiten geniessen. Der Gipfel vom Mt Ruapehu ist wohl der einzige Punkt auf der Nordinsel von wo aus man Tasmansee und Pazifik auf einmal sieht.
Danach stuerzte ich mich in den noch jungfraeulichen Gipfelhang und war viel zu schnell unten. Aber die Abfahrt war den Schweiss wert - jeden einzelnen Tropfen.
| Unbenannte |
Montag, 3. September 2007
Tramping
Nun könnt ich ja erzählen, wo ich am Wochenende genau war, über welche Bergrücken ich geschwitzt bin welche Gipfel wir (nicht) bestiegen haben und von wo nach wo wir wann wue lange gelaufen sind. Mach ich jetzt nicht, weil es langweilig für die wäre die nicht wissen wo die verschiedenen Bergrücken und Hütten in den Tararuas sind. Daher eine kleine Erklärung verschiedener wichtiger Begriffe die für das Überleben und Genießen of the Great Outdoors in Neuseeland von Belang sind. Kommt in loser, willkürlicher Reihenfolge:

Fellow Trampers im Busch
Tramping: Sportart, eine Art Kiwi-Nationalsport. Ein Tramper ist erkennbar an einem oft überdimensioniert erscheinenden Rucksack, kurzen Hosen bei jedem Wind und Wetter (bei Kälte helfen lange Unterhosen), Gamaschen und einer Schlammkruste (siehe unter Schlamm). Tramper kann man beinahe überall treffen, je weiter weg von der Zivilisation, desto auffälliger ist ihr Geruch.
Schlamm: allgegenwärtig, NZ ist gesegnet mit diesem Ambrosia der Erde, seine einzigartige Geologie (siehe Grauwacke) und sein Klima (siehe Regen) tragen zu einer permanenten Versorgung nahezu aller Regionen mit selbigem bei. Macht beim gehen herrliche Geräusche und nach einer Weile gewöhnt man sich auch an den Dreck.

Schlamm in seiner heißesten und vielleicht aufregendesten Form
DOC: Department of Conservation, nationale Naturschutzbehörde. Zuständig für alles was an Land kreucht und fleucht und wächst und auch für touristische INfrastruktur. Vom Kiwi zum Parkranger, vom Vulkan zur Hütte.

Wegmarkierungen durch den Busch
Grauwacke: Gestein das das Fundament von ganz NZ ausmacht an sich ein dreckiger Sandstein mit viel Tonmineralen. Entstand vor langer Zeit als Schutthaufen vor dem Australischen Kontinentrand, machte sich selbstständig und wurde und wird heftig zerknautscht zwischen den tektonischen Platten. Teilweise metamorph meistens aber nur zerbröselt und zerrieben. Zerfällt oft schon beim schief anschauen, daher Hauptursache für Schlamm.
Tararua Range: Mittelgebirge direkt nördlich von Wellington, lieblingsziel vieler wellingtonischen Tramper
.

Bush: Urwald, dichteste Ansammlung von Bäumen, Farnen, Baumfarnen, Moos, Flechten, Pilzen etc. In weiten Teilen zerstört, abgefackelt und zu Schafweide umfunktioniert. Nur in abgelegen, unwegsamen und steilen Gebieten erhalten. Oft unglaublich schlammig, vielfältig, grün und beeindruckend.

Kiwi: Flugunfähiger Vogel oder menschlicher Einwohner Neuseelands (dann auch flugunfähig). Nationalsymbol aber leider hochgradig bedroht durch diverse eingeschleppte Pests z.B. Opppsums. Ironischerweise in seiner Flugunfähigkeit auch das Hoheitszeichen der Neuseeländischen Luftwaffe.
Bushbashing: Durchqueren oder andersweitiges begehen des Bushes ohne dabei existierenden Wegen zu folgen. In diesem reinen Sinne keine politisch-satirische Aktivität gegen Präsidenten von Nordamerikanischen Großmächten.
Haengebruecke: Notwendig um Flüsse ab einer gewissen Größe zu überqueren. Teilweise mitten im Nirgendwo errichtet von DOC. Sehr nützlich um der mit einer Flussdurchquerung zu Fuß verbundenen Nässe zu entgehen. Nicht nur der Bequemlichkeit wegen, auch der nicht zu verleugnenden Gefahr gegenüber in wegen Regen angeschwollenen Flüssen zu ertrinken.

Flussquerungen: Spaßige Angelegenheit, manchaml mehrmals oder ständig nötig um einem Fluss im stetigen hin-und-her
durch den Busch zu folgen. Meist mit Nässe verbunden. Auch schwimmen kann vorkommen, weniger spaßig bei Kälte, Dunkelheit oder Regen.

Mitre River
Regen: Niederschlag von H2O in kondensierter Form, flüssig. Meist nass. Häufiges Phänomen in Neuseeland, kann zu jeder Tages- und Nachtzeit zuschlagen ohne Vorwarnung un plötzlich.


Am gleichen Tag aufgenommene Bilder vom Wellington Harbour
Nässe: Zustand des mit H2O getränkt seins. Kann von oben kommen (Regen), von unten (Flussquerungen), von vorne, hinten der Seite, überall (beim Bushbashing). Auch oft mit Schlamm verbunden, die beiden sind irgendwie so was wie Geschwister.
Ertrinken: Häufigste Todesursache für Tramper in Neuseeland, wegen der unvorhersagbarkeit des Wetters und den dann schnell steigenden Flüssen.
Nun könnt ich ja erzählen, wo ich am Wochenende genau war, über welche Bergrücken ich geschwitzt bin welche Gipfel wir (nicht) bestiegen haben und von wo nach wo wir wann wue lange gelaufen sind. Mach ich jetzt nicht, weil es langweilig für die wäre die nicht wissen wo die verschiedenen Bergrücken und Hütten in den Tararuas sind. Daher eine kleine Erklärung verschiedener wichtiger Begriffe die für das Überleben und Genießen of the Great Outdoors in Neuseeland von Belang sind. Kommt in loser, willkürlicher Reihenfolge:
Fellow Trampers im Busch
Tramping: Sportart, eine Art Kiwi-Nationalsport. Ein Tramper ist erkennbar an einem oft überdimensioniert erscheinenden Rucksack, kurzen Hosen bei jedem Wind und Wetter (bei Kälte helfen lange Unterhosen), Gamaschen und einer Schlammkruste (siehe unter Schlamm). Tramper kann man beinahe überall treffen, je weiter weg von der Zivilisation, desto auffälliger ist ihr Geruch.
Schlamm: allgegenwärtig, NZ ist gesegnet mit diesem Ambrosia der Erde, seine einzigartige Geologie (siehe Grauwacke) und sein Klima (siehe Regen) tragen zu einer permanenten Versorgung nahezu aller Regionen mit selbigem bei. Macht beim gehen herrliche Geräusche und nach einer Weile gewöhnt man sich auch an den Dreck.
Schlamm in seiner heißesten und vielleicht aufregendesten Form
DOC: Department of Conservation, nationale Naturschutzbehörde. Zuständig für alles was an Land kreucht und fleucht und wächst und auch für touristische INfrastruktur. Vom Kiwi zum Parkranger, vom Vulkan zur Hütte.
Wegmarkierungen durch den Busch
Grauwacke: Gestein das das Fundament von ganz NZ ausmacht an sich ein dreckiger Sandstein mit viel Tonmineralen. Entstand vor langer Zeit als Schutthaufen vor dem Australischen Kontinentrand, machte sich selbstständig und wurde und wird heftig zerknautscht zwischen den tektonischen Platten. Teilweise metamorph meistens aber nur zerbröselt und zerrieben. Zerfällt oft schon beim schief anschauen, daher Hauptursache für Schlamm.
Tararua Range: Mittelgebirge direkt nördlich von Wellington, lieblingsziel vieler wellingtonischen Tramper
.
Bush: Urwald, dichteste Ansammlung von Bäumen, Farnen, Baumfarnen, Moos, Flechten, Pilzen etc. In weiten Teilen zerstört, abgefackelt und zu Schafweide umfunktioniert. Nur in abgelegen, unwegsamen und steilen Gebieten erhalten. Oft unglaublich schlammig, vielfältig, grün und beeindruckend.
Kiwi: Flugunfähiger Vogel oder menschlicher Einwohner Neuseelands (dann auch flugunfähig). Nationalsymbol aber leider hochgradig bedroht durch diverse eingeschleppte Pests z.B. Opppsums. Ironischerweise in seiner Flugunfähigkeit auch das Hoheitszeichen der Neuseeländischen Luftwaffe.
Bushbashing: Durchqueren oder andersweitiges begehen des Bushes ohne dabei existierenden Wegen zu folgen. In diesem reinen Sinne keine politisch-satirische Aktivität gegen Präsidenten von Nordamerikanischen Großmächten.
Haengebruecke: Notwendig um Flüsse ab einer gewissen Größe zu überqueren. Teilweise mitten im Nirgendwo errichtet von DOC. Sehr nützlich um der mit einer Flussdurchquerung zu Fuß verbundenen Nässe zu entgehen. Nicht nur der Bequemlichkeit wegen, auch der nicht zu verleugnenden Gefahr gegenüber in wegen Regen angeschwollenen Flüssen zu ertrinken.
Flussquerungen: Spaßige Angelegenheit, manchaml mehrmals oder ständig nötig um einem Fluss im stetigen hin-und-her
durch den Busch zu folgen. Meist mit Nässe verbunden. Auch schwimmen kann vorkommen, weniger spaßig bei Kälte, Dunkelheit oder Regen.
Mitre River
Regen: Niederschlag von H2O in kondensierter Form, flüssig. Meist nass. Häufiges Phänomen in Neuseeland, kann zu jeder Tages- und Nachtzeit zuschlagen ohne Vorwarnung un plötzlich.
Am gleichen Tag aufgenommene Bilder vom Wellington Harbour
Nässe: Zustand des mit H2O getränkt seins. Kann von oben kommen (Regen), von unten (Flussquerungen), von vorne, hinten der Seite, überall (beim Bushbashing). Auch oft mit Schlamm verbunden, die beiden sind irgendwie so was wie Geschwister.
Ertrinken: Häufigste Todesursache für Tramper in Neuseeland, wegen der unvorhersagbarkeit des Wetters und den dann schnell steigenden Flüssen.
Sonntag, 26. August 2007
Gedankengänge zu aktuellen Entwicklungen
Ja da hauen sie alle ab, so schnell kann das alles gehen. Ist nicht wirklich lange her, da sitzen si alle noch in der schwäbischen Industrieprovinz, drücken die Schulbank in der Perle des Filstals und träumen von der großen weiten Welt. Kaum dreht man sich um, passt mal kurz nicht auf oder ist für ne Weile weg, da verteilen sie sich alle in dieserjener großen weiten. Erst erweitert sich der Horizont in die verschiedenen Ecken und Zentren - geistig, wirtschaftlich und kulturelle - des großartigen südwestdeutschen Bundeslandes, oder gar noch weiter über tiefe kulturelle Klüfte hinüber gleichmäßig über die wiedervereinigte Republik.
Und jetzt kaum ist man selbst ein Stück weg, am Ende der Welt dem Punkt von wo aus man nicht mehr weiter weg gehen kann, um geographisch zu sprechen. Weil es keine Möglichkeit gibt seinen eigenen Tellerrand - reisenderweise jedenfalls - weiter zu dehnen ohne von irgenwoher gewaltige Zuschüsse zu bekommen oder im Lotto zu gewinnen. Wie man sich also versieht, sind sie verteilt, auf allen möglichen Kontinenten, oder sie sind auf dem besten Wege dorthin. Hinaus über sämtliche sieben Weltmeere und alle anderen die man seither entdeckt beziehungsweise definiert hat. Und die arme große Koalition in Berlin oder in ihrer Sommerresidenz im Grünen leidet unter Fachkräftemangel, da gluckert er, der Brain-Drain. Wo es wohl herkommt? Die meisten kommen wohl schon zurück, aber die Möglichkeiten sind größer geworden. Und in diesem 21. Jahrhundert da geht das alles so schnell und unkompliziert. Mails schreiben geht von jeder Seite von jedem Ozean gleichschnell wie von Baden nach Württemberg, telefonieren kann man umsonst, solange das System nicht zusammenbricht - aber früher soll es auch begrenzte Leitungskapazität gegeben haben, und nicht nur von einem Teil Deutschlands in den anderen. Und dank einfallsreichen Post-dot-com-Startuppern kann man seinen Senf auch noch problemlos extrem schnell global lesbar machen. Mit Bildern, bunt und in Farbe.

Der Ball schrumpft und schrumpft, man kann ihm geradezu dabei zusehen. Und selbst das fliegen ist heutzutage so unkompliziert und teilweise fast billig, dass es in keinem Verhältnis mehr zu steht. Die wirklichen Billig-Flieger, also die die einen geradezu bezahlen noch nach London-Stanford zu fliegen, haben sich bisher nur in Europa durchgesetzt, aber auch Down-Under bewegt es sich. An sich ist es kein großes Ding schnell irgendwohin zu kommen. Das einzige was nervt sind Grenzbeamte, Kontrollen auf Dinge die der jeweiligen nationalen Sicherheit Schaden zufügen könnten wie Schuhbomben, Taschenmesser, Wasserflaschen, Deos, Zahnpasta, Äpfel, unpasteurisierte Milch oder anderes Teufelszeug. Oder Formulare über wann und wo und wohin und wieso und den etwaigen Aufenthalt im ländlichen Raum oder Mitgliedschaft in Terrorzellen oder Schurkenregierungen. Aber an sich kann einem das heute alles nichts anhaben, solange man das Glück hat in Europa, Nordamerika oder einer der vielen verstreuten ehemaligen britischen Kolonien geboren, heller Hautfarbe, und nicht der - sicherlich in Deutschland auf keinen Fall überhaupt nicht existenten - Unterschicht angehörig zu sein. Wenn dies alles also zutrifft oder jeweils nicht, und manchmal der Geduldsfaden lange genug ist, dann ist die Welt hier im Jahre 2007 ziemlich klein und wird immer kleiner.

Dort oben, links hinter der Gruppe großer Bäume, welche unser Nachbar neulich zum Wohle meiner Aussicht geschnitten hat sitze ich und schaue hinaus auf Wellington Harbor.
Ja da hauen sie alle ab, so schnell kann das alles gehen. Ist nicht wirklich lange her, da sitzen si alle noch in der schwäbischen Industrieprovinz, drücken die Schulbank in der Perle des Filstals und träumen von der großen weiten Welt. Kaum dreht man sich um, passt mal kurz nicht auf oder ist für ne Weile weg, da verteilen sie sich alle in dieserjener großen weiten. Erst erweitert sich der Horizont in die verschiedenen Ecken und Zentren - geistig, wirtschaftlich und kulturelle - des großartigen südwestdeutschen Bundeslandes, oder gar noch weiter über tiefe kulturelle Klüfte hinüber gleichmäßig über die wiedervereinigte Republik.
Und jetzt kaum ist man selbst ein Stück weg, am Ende der Welt dem Punkt von wo aus man nicht mehr weiter weg gehen kann, um geographisch zu sprechen. Weil es keine Möglichkeit gibt seinen eigenen Tellerrand - reisenderweise jedenfalls - weiter zu dehnen ohne von irgenwoher gewaltige Zuschüsse zu bekommen oder im Lotto zu gewinnen. Wie man sich also versieht, sind sie verteilt, auf allen möglichen Kontinenten, oder sie sind auf dem besten Wege dorthin. Hinaus über sämtliche sieben Weltmeere und alle anderen die man seither entdeckt beziehungsweise definiert hat. Und die arme große Koalition in Berlin oder in ihrer Sommerresidenz im Grünen leidet unter Fachkräftemangel, da gluckert er, der Brain-Drain. Wo es wohl herkommt? Die meisten kommen wohl schon zurück, aber die Möglichkeiten sind größer geworden. Und in diesem 21. Jahrhundert da geht das alles so schnell und unkompliziert. Mails schreiben geht von jeder Seite von jedem Ozean gleichschnell wie von Baden nach Württemberg, telefonieren kann man umsonst, solange das System nicht zusammenbricht - aber früher soll es auch begrenzte Leitungskapazität gegeben haben, und nicht nur von einem Teil Deutschlands in den anderen. Und dank einfallsreichen Post-dot-com-Startuppern kann man seinen Senf auch noch problemlos extrem schnell global lesbar machen. Mit Bildern, bunt und in Farbe.
Der Ball schrumpft und schrumpft, man kann ihm geradezu dabei zusehen. Und selbst das fliegen ist heutzutage so unkompliziert und teilweise fast billig, dass es in keinem Verhältnis mehr zu steht. Die wirklichen Billig-Flieger, also die die einen geradezu bezahlen noch nach London-Stanford zu fliegen, haben sich bisher nur in Europa durchgesetzt, aber auch Down-Under bewegt es sich. An sich ist es kein großes Ding schnell irgendwohin zu kommen. Das einzige was nervt sind Grenzbeamte, Kontrollen auf Dinge die der jeweiligen nationalen Sicherheit Schaden zufügen könnten wie Schuhbomben, Taschenmesser, Wasserflaschen, Deos, Zahnpasta, Äpfel, unpasteurisierte Milch oder anderes Teufelszeug. Oder Formulare über wann und wo und wohin und wieso und den etwaigen Aufenthalt im ländlichen Raum oder Mitgliedschaft in Terrorzellen oder Schurkenregierungen. Aber an sich kann einem das heute alles nichts anhaben, solange man das Glück hat in Europa, Nordamerika oder einer der vielen verstreuten ehemaligen britischen Kolonien geboren, heller Hautfarbe, und nicht der - sicherlich in Deutschland auf keinen Fall überhaupt nicht existenten - Unterschicht angehörig zu sein. Wenn dies alles also zutrifft oder jeweils nicht, und manchmal der Geduldsfaden lange genug ist, dann ist die Welt hier im Jahre 2007 ziemlich klein und wird immer kleiner.
Dort oben, links hinter der Gruppe großer Bäume, welche unser Nachbar neulich zum Wohle meiner Aussicht geschnitten hat sitze ich und schaue hinaus auf Wellington Harbor.
Dienstag, 21. August 2007
Neues aus der Paläontologie

Und Invertebratenpaläontologie kann doch ziemlich aufregend sein!
Irgendwo in diesem grauen Steinklotz steckt eine Riesenmuschel. Und um die rauszuholen haben wir angefangen dem Ding in Salami-Taktik auf den Leibe zu rücken und es scheibchenweise mithilfe dieses Wunderwerks schwäbischer Ingenierurskunst (obwohl diese Höllenmaschine aus dem Remstal kommt) freizulegen. Dieses Maschinchen unprosaisch von seinen Erbauern "Trennschleifer" genannt hört übrigens auf den Namen "The Beast" und ist die ideale Erweiterung zum Estwinghammer, unabhängig von jeder Steckdose und mit optionaler Hand-Kühlwasserpumpe. Sie hat sage und schreibe 4,4 2-Takt-Pferde, macht einen Höllenlärm, säuft Gemisch wie ein Loch und sägt mit einer Diamantscheibe alles wie Butter.
Das hab ich also heute getan und es wird mich noch eine Weile beschäftigen, ansonsten ist mein paläontologisieren mit weniger Lärm verbunden. Meistens sind die Stücke mit denen ich zu tun habe etwas kleiner und handlicher. Und sie lassen sich vorzüglich von einer Schublade in die andere stapeln. Das müssen sie weil die nationale Fossiliensammlung in neue Schränke umzieht, beziehungsweise von mir (zum Teil) umgezogen wird. Dementsprechend wühle ich mich (nicht wortwörtlich) durch die Tiefen der Sammlung, das ist teilweise wie in einer Schatzkiste zu wühlen, man findet immer was interessantes. Posidonien (Steinmannia sp.) aus Mössingen, Muschelkalk aud Rottweil, Ammoniten aus England und von der Alb, handtellergroße Haizähne, Wahlknochen etc.
GNS Science ist im übrigen in einem der wahrscheinlich interessantesten Bürogebäude des Landes untergebracht. Der Komplex wurde in den siebziger Jahren als nationales Filminstitut gebaut. Es verfügt über eine Studiohalle mit Werkstätten (da demontieren wir gerade unser Fossil), mehren Kinosäle (komplett 70er Jahre mit Samtvorhängen, bequemsten Sesseln) von denen der größte heute wohl der vornehmste Hörsaal ist, den man sich vorstellen kann, da können Holzklappbänke nicht gegen anstinken. Und dem Highlight einem Pool im Innenhof (wegen dem Löschwasser - wers glaubt wird selig) Das ganze mitten im Grünen umgeben von Park und Golfplatz.

Und Invertebratenpaläontologie kann doch ziemlich aufregend sein!
Irgendwo in diesem grauen Steinklotz steckt eine Riesenmuschel. Und um die rauszuholen haben wir angefangen dem Ding in Salami-Taktik auf den Leibe zu rücken und es scheibchenweise mithilfe dieses Wunderwerks schwäbischer Ingenierurskunst (obwohl diese Höllenmaschine aus dem Remstal kommt) freizulegen. Dieses Maschinchen unprosaisch von seinen Erbauern "Trennschleifer" genannt hört übrigens auf den Namen "The Beast" und ist die ideale Erweiterung zum Estwinghammer, unabhängig von jeder Steckdose und mit optionaler Hand-Kühlwasserpumpe. Sie hat sage und schreibe 4,4 2-Takt-Pferde, macht einen Höllenlärm, säuft Gemisch wie ein Loch und sägt mit einer Diamantscheibe alles wie Butter.
Das hab ich also heute getan und es wird mich noch eine Weile beschäftigen, ansonsten ist mein paläontologisieren mit weniger Lärm verbunden. Meistens sind die Stücke mit denen ich zu tun habe etwas kleiner und handlicher. Und sie lassen sich vorzüglich von einer Schublade in die andere stapeln. Das müssen sie weil die nationale Fossiliensammlung in neue Schränke umzieht, beziehungsweise von mir (zum Teil) umgezogen wird. Dementsprechend wühle ich mich (nicht wortwörtlich) durch die Tiefen der Sammlung, das ist teilweise wie in einer Schatzkiste zu wühlen, man findet immer was interessantes. Posidonien (Steinmannia sp.) aus Mössingen, Muschelkalk aud Rottweil, Ammoniten aus England und von der Alb, handtellergroße Haizähne, Wahlknochen etc.
GNS Science ist im übrigen in einem der wahrscheinlich interessantesten Bürogebäude des Landes untergebracht. Der Komplex wurde in den siebziger Jahren als nationales Filminstitut gebaut. Es verfügt über eine Studiohalle mit Werkstätten (da demontieren wir gerade unser Fossil), mehren Kinosäle (komplett 70er Jahre mit Samtvorhängen, bequemsten Sesseln) von denen der größte heute wohl der vornehmste Hörsaal ist, den man sich vorstellen kann, da können Holzklappbänke nicht gegen anstinken. Und dem Highlight einem Pool im Innenhof (wegen dem Löschwasser - wers glaubt wird selig) Das ganze mitten im Grünen umgeben von Park und Golfplatz.
Donnerstag, 2. August 2007
Mehr Skifahren
Leider hat es hier nicht immer nur tolles Wetter. Das mussten wir diese Woche erfahren. Mittlerweile hat mich mein Bruder Constantin heimgesucht und wir sind jetzt zusammen auf der Suche nach der Sonne. An sich war das Wetter die ganze Zeit sie ziemlich gut - die letzten paar Wochen wenigstens, davon gibt es aber keine Beweise, da mir jemand meine Kamera stehlen musste und ich daher leider nur erzaehlen kann von Sonnenschein, (beinahe) Pulverschnee und Skifahrertraeumen im Juli. Ich war im tiefen Sueden in Queenstown und Wakatane und habe mich die Suedalpen hochgearbeitet zurueck nach Wellington. Und es gab herrliche Skitage mit Blick auf den Pazifik aber leider nicht so viel Schnee wie gut gewesen waehre. (Australien dagegen hat den besten Winter seit 17 Jahren. Wie ihr wusstet nicht, dass man in Ausssie Skihfahren kann - ich bishaer auch nicht, bis ich die Wehklagen der Australier ueber ihren fruegbuchten Skiurlaub in Neuseeland im Lift hoehren musste. Aber die haben mir nur halb leidgetan.
However, wir sind nun wieder im Zentrum der Nordinsel bei grau/weissem (abhaengig von der Hoehe) kalten schlechten Wetter. Der Schnee ist "fruehlingshaft", (wegen Regen) aber es gibt zum Glueck auch noch heisse, kochende Schlammloecher und anderes hier in der Gegend was es zu besichtigen gibt.
Und alle die sich Sorgen machen, dass ich ja wohl zu viel Zeit habe und nur in der Weltgeschichtr rumfahre um zum skifahren zu kommen, der sei beruhigt, am Montag faengt der Ernst des Lebens wieder an und ich werde wieder (meistens) in geschlossenen Raeumen arbeiten und Fossilien sortieren.
Leider hat es hier nicht immer nur tolles Wetter. Das mussten wir diese Woche erfahren. Mittlerweile hat mich mein Bruder Constantin heimgesucht und wir sind jetzt zusammen auf der Suche nach der Sonne. An sich war das Wetter die ganze Zeit sie ziemlich gut - die letzten paar Wochen wenigstens, davon gibt es aber keine Beweise, da mir jemand meine Kamera stehlen musste und ich daher leider nur erzaehlen kann von Sonnenschein, (beinahe) Pulverschnee und Skifahrertraeumen im Juli. Ich war im tiefen Sueden in Queenstown und Wakatane und habe mich die Suedalpen hochgearbeitet zurueck nach Wellington. Und es gab herrliche Skitage mit Blick auf den Pazifik aber leider nicht so viel Schnee wie gut gewesen waehre. (Australien dagegen hat den besten Winter seit 17 Jahren. Wie ihr wusstet nicht, dass man in Ausssie Skihfahren kann - ich bishaer auch nicht, bis ich die Wehklagen der Australier ueber ihren fruegbuchten Skiurlaub in Neuseeland im Lift hoehren musste. Aber die haben mir nur halb leidgetan.
However, wir sind nun wieder im Zentrum der Nordinsel bei grau/weissem (abhaengig von der Hoehe) kalten schlechten Wetter. Der Schnee ist "fruehlingshaft", (wegen Regen) aber es gibt zum Glueck auch noch heisse, kochende Schlammloecher und anderes hier in der Gegend was es zu besichtigen gibt.
Und alle die sich Sorgen machen, dass ich ja wohl zu viel Zeit habe und nur in der Weltgeschichtr rumfahre um zum skifahren zu kommen, der sei beruhigt, am Montag faengt der Ernst des Lebens wieder an und ich werde wieder (meistens) in geschlossenen Raeumen arbeiten und Fossilien sortieren.
Montag, 16. Juli 2007
Skifahren im Juli
Hier ein paar Vergleiche zwischen Österreich (Vorarlberg/Tirol) und Neuseeland (Nordinsel) und dem was man beim Skifahren sieht und erlebt:
Juli:
NZ: sonnig, blauer Himmel, knapp unter 0° auf 1600 m, SCHNEE
A: sonnig, wohl ziemlich warm, Schneebedingungen miserabel
Anzahl der Berge:
NZ: einer - der auf dem man skifährt
A: einige - stehen überall in der Landschaft
Aussicht:
NZ: ganz groß, ganz weit, und je nach Blickrichtung ein bis zwei schneebedeckte Vulkankegel am Horizont, grün unterhalb 1500 m.
A: Berge, viele Berge
Schnee:
NZ: frühjährlich, firnt auf am nachmittag, pulver selten da Klima zu feucht und ozeanisch
A: mehr, aber dafür nicht im Juli
Gefahren:
NZ: Vulkanausbrüche in verschiedenen Variationen, Lahars, UV-Strahlung, schlechtes Wetter, eher weniger lawinös - Schnee meistens gefestigt
A: Lawinen
Mooserwirt:
NZ: nicht vorhanden, zu gefährlich wegen binch-drinking Kultur
A: vorhanden, trotzdem gefährlich wegen Trink-Kultur (nur Bier im Café an der Talstation)
Skilehrer:
NZ: Schweizer
A: Österreicher
etc.
Ob ihr es glauben wollt oder nicht, ich hatte zusammen mit meiner Mitbewohnerin Marie drei unglaublich sonnige Tage am Mt. Ruapehu. Es kam uns nur eine einzige Wolke in die Quere und die hat es auch nur eine halbe Stunde lang ausgehalten. Schnee gabs zwar nicht in Hülle und Fülle und ein Meter Pulverschnee hätte zum perfekten Glück noch gefehlt, aber ansonsten bin ich noch nie im Juli so gut skigefahren.
Hier ein paar Vergleiche zwischen Österreich (Vorarlberg/Tirol) und Neuseeland (Nordinsel) und dem was man beim Skifahren sieht und erlebt:
Juli:
NZ: sonnig, blauer Himmel, knapp unter 0° auf 1600 m, SCHNEE
A: sonnig, wohl ziemlich warm, Schneebedingungen miserabel
Anzahl der Berge:
NZ: einer - der auf dem man skifährt
A: einige - stehen überall in der Landschaft
Aussicht:
NZ: ganz groß, ganz weit, und je nach Blickrichtung ein bis zwei schneebedeckte Vulkankegel am Horizont, grün unterhalb 1500 m.
A: Berge, viele Berge
Schnee:
NZ: frühjährlich, firnt auf am nachmittag, pulver selten da Klima zu feucht und ozeanisch
A: mehr, aber dafür nicht im Juli
Gefahren:
NZ: Vulkanausbrüche in verschiedenen Variationen, Lahars, UV-Strahlung, schlechtes Wetter, eher weniger lawinös - Schnee meistens gefestigt
A: Lawinen
Mooserwirt:
NZ: nicht vorhanden, zu gefährlich wegen binch-drinking Kultur
A: vorhanden, trotzdem gefährlich wegen Trink-Kultur (nur Bier im Café an der Talstation)
Skilehrer:
NZ: Schweizer
A: Österreicher
etc.
Ob ihr es glauben wollt oder nicht, ich hatte zusammen mit meiner Mitbewohnerin Marie drei unglaublich sonnige Tage am Mt. Ruapehu. Es kam uns nur eine einzige Wolke in die Quere und die hat es auch nur eine halbe Stunde lang ausgehalten. Schnee gabs zwar nicht in Hülle und Fülle und ein Meter Pulverschnee hätte zum perfekten Glück noch gefehlt, aber ansonsten bin ich noch nie im Juli so gut skigefahren.
Mittwoch, 27. Juni 2007
Der Berg ruft!
Nachdem es endlich Schnee hat, war ich am Wochenende mit dem Trampingclub mal wieder am Mt Ruapehu, an den ich mich so langsam gewöhne. Unser Plan war zwar nicht skizufahren, weil dazu leider noch nicht genug Schnee liegt. Der Berg hat den Nachteil, das die höheren Bereiche alles nackte Lavaströme sind und um den ganzen Schotter zu überdecken braucht es viel Schnee. Unser Plan war alpintechnik zu üben und mit Steigeisen und Pickel im Schnee zu spielen.
Wir sind am Freitagabend von Wellington losgefahren und hatten fünf Busse vollgepackt mit Leuten Rucksäcken uns Ausrüstungskrempel. Es gibt hier kein neun-personen Limit für PKWs, und die Sitzbänke in japanischen Kleinbussen sind zum schreien hart und haben keinerlei Seitenhalt. Nach einer Weile ist man ziemlich gerädert. Wir hatten als Unterkunft aus Budgetgründen nur ein Ferienhaus, großes Wohnzimmer, zwei Schlafzimmer und eine überdachte Terrasse. Und darin haben 41 Leute übernachtet - Zustände wie in einem Flüchtlingslager. Aber irgendwie hat es funktioniert, weil alle doch irgendwie hüttenerprobt waren und deshalb das Chaos und die Enge gewöhnt waren.
Das Wetter war sozusagen furchtbar, unten hat es geregnet und oben am Berg war es nur weiß und es hat gestürmt und geschneit. Das faszinierendste Erlebnis, für mich war aber die Schneekettenstory. Der Vulkan steht mitten in einer Hochebene und Schnee liegt nur oben auf dem Berg. Wenn weiter unten Schnee fällt herrscht Chaos. Nichts funktioniert mehr, Autos rutschen in Gräben, Menschen sterben, Schulen bleiben geschlossen und das Fernsehen hat einiges über den Ausnahmezustand zu berichten.
Wenn man nun auf den Berg hochfährt, kann es sein dass Kettenpflicht herrscht. Das ist aber nicht etwa so wie in den Alpen, das da eben ein Schild steht ab dem das gilt, sondern es gibt eine große Straßensperre. Ab hier kann man nicht mehr weiterfahren ohne Ketten, und die gleichen Leute die darauf hinweisen vermieten auch Ketten und das war das, was mich umgehauen hat. Die montieren die Ketten auch. Da stehen vier Leute im Schnee in Warnwesten und montieren Ketten.
"Das muss jemand professionelles machen, sonst ist das ja viel zu gefährlich sonst könnte man die Dinger ja verlieren." Ich hab mich kaum mehr gekriegt.
Nachdem es endlich Schnee hat, war ich am Wochenende mit dem Trampingclub mal wieder am Mt Ruapehu, an den ich mich so langsam gewöhne. Unser Plan war zwar nicht skizufahren, weil dazu leider noch nicht genug Schnee liegt. Der Berg hat den Nachteil, das die höheren Bereiche alles nackte Lavaströme sind und um den ganzen Schotter zu überdecken braucht es viel Schnee. Unser Plan war alpintechnik zu üben und mit Steigeisen und Pickel im Schnee zu spielen.
Wir sind am Freitagabend von Wellington losgefahren und hatten fünf Busse vollgepackt mit Leuten Rucksäcken uns Ausrüstungskrempel. Es gibt hier kein neun-personen Limit für PKWs, und die Sitzbänke in japanischen Kleinbussen sind zum schreien hart und haben keinerlei Seitenhalt. Nach einer Weile ist man ziemlich gerädert. Wir hatten als Unterkunft aus Budgetgründen nur ein Ferienhaus, großes Wohnzimmer, zwei Schlafzimmer und eine überdachte Terrasse. Und darin haben 41 Leute übernachtet - Zustände wie in einem Flüchtlingslager. Aber irgendwie hat es funktioniert, weil alle doch irgendwie hüttenerprobt waren und deshalb das Chaos und die Enge gewöhnt waren.
Das Wetter war sozusagen furchtbar, unten hat es geregnet und oben am Berg war es nur weiß und es hat gestürmt und geschneit. Das faszinierendste Erlebnis, für mich war aber die Schneekettenstory. Der Vulkan steht mitten in einer Hochebene und Schnee liegt nur oben auf dem Berg. Wenn weiter unten Schnee fällt herrscht Chaos. Nichts funktioniert mehr, Autos rutschen in Gräben, Menschen sterben, Schulen bleiben geschlossen und das Fernsehen hat einiges über den Ausnahmezustand zu berichten.
Wenn man nun auf den Berg hochfährt, kann es sein dass Kettenpflicht herrscht. Das ist aber nicht etwa so wie in den Alpen, das da eben ein Schild steht ab dem das gilt, sondern es gibt eine große Straßensperre. Ab hier kann man nicht mehr weiterfahren ohne Ketten, und die gleichen Leute die darauf hinweisen vermieten auch Ketten und das war das, was mich umgehauen hat. Die montieren die Ketten auch. Da stehen vier Leute im Schnee in Warnwesten und montieren Ketten.
"Das muss jemand professionelles machen, sonst ist das ja viel zu gefährlich sonst könnte man die Dinger ja verlieren." Ich hab mich kaum mehr gekriegt.
Donnerstag, 21. Juni 2007
Winteranfang

Schnee in den Rimutakas
Heute ist der kürzeste Tag des Jahres in Neuseeland. Und das Wetter ist dementsprechend: Grau, windig, trüb. Es wird um 5 Uhr dunkel und bei uns ist die Sonne um halb vier hinterm Berg. Aber gestern gab es Schnee in der Rimutaka Range, die man von Wellington aus sehen kann auf der anderen Seite der Bucht.
Winter ist hier anders als auf den nördlichen Kontinenten, weil die Bäume ihre Blätter nicht abwerfen. Es ist immer noch gleich grün wie im Sommer und ich habe sogar unseren Nachbar den Rasen mähen sehen. Alles wächst einfach weiter. Deshalb gab es auch keinen echten Herbst, die einzigen Bäume die bunt und kahl werden sind hergebrachte europäische Arten.
Daneben hat der Winter hier einen gewaltigen Nachteil: Es gibt nahezu keinerlei Isolation an Häusern und von Zentralheizungen kann man nur träumen. Auf Nachforschung zu diesem Thema kann man von Kiwis erfahren, dass das nicht notwendig ist, weil es hier ja nicht kalt ist - ich merks. Und außerdem ist Neuseeland ja auch eine Insel im Pazifik, es kann gar nicht kalt sein. Auch bei Temperaturen beständig im einstelligen Bereich ist das tragen von kurzen Hosen ziemlich normal. Und wenn es übrigens zu kalt wird dan zieht man longjohns (lange Unterhosen) unter die Shorts. Ich finde ja, dass das reichlich bescheuert aussieht, aber es ist ja beinahe Landestracht.
Wir haben zum Glück einen Ofen im Wohnzimmer und allerlei andere mehr oder weniger abenteuerliche Heizgeräte - ich weiß nicht was der TÜV dazu sagen würde.



Das sind die Treppen die man rauf und runtersteigen muss, um von der Stadt zu mir zu kommen. Die Aussicht lohnt sich auf jeden Fall, nur die Treppen runter zu unserem Haus können bei Nacht ohne Mond ziemlich dunkel werden und beinahe endlos.
Das letzte Bild ist der Beehive, das Parlament und der Regierungssitz von Neuseeland mit einem der wenigen kahlen Bäume in der Stadt.
Schnee in den Rimutakas
Heute ist der kürzeste Tag des Jahres in Neuseeland. Und das Wetter ist dementsprechend: Grau, windig, trüb. Es wird um 5 Uhr dunkel und bei uns ist die Sonne um halb vier hinterm Berg. Aber gestern gab es Schnee in der Rimutaka Range, die man von Wellington aus sehen kann auf der anderen Seite der Bucht.
Winter ist hier anders als auf den nördlichen Kontinenten, weil die Bäume ihre Blätter nicht abwerfen. Es ist immer noch gleich grün wie im Sommer und ich habe sogar unseren Nachbar den Rasen mähen sehen. Alles wächst einfach weiter. Deshalb gab es auch keinen echten Herbst, die einzigen Bäume die bunt und kahl werden sind hergebrachte europäische Arten.
Daneben hat der Winter hier einen gewaltigen Nachteil: Es gibt nahezu keinerlei Isolation an Häusern und von Zentralheizungen kann man nur träumen. Auf Nachforschung zu diesem Thema kann man von Kiwis erfahren, dass das nicht notwendig ist, weil es hier ja nicht kalt ist - ich merks. Und außerdem ist Neuseeland ja auch eine Insel im Pazifik, es kann gar nicht kalt sein. Auch bei Temperaturen beständig im einstelligen Bereich ist das tragen von kurzen Hosen ziemlich normal. Und wenn es übrigens zu kalt wird dan zieht man longjohns (lange Unterhosen) unter die Shorts. Ich finde ja, dass das reichlich bescheuert aussieht, aber es ist ja beinahe Landestracht.
Wir haben zum Glück einen Ofen im Wohnzimmer und allerlei andere mehr oder weniger abenteuerliche Heizgeräte - ich weiß nicht was der TÜV dazu sagen würde.
Das sind die Treppen die man rauf und runtersteigen muss, um von der Stadt zu mir zu kommen. Die Aussicht lohnt sich auf jeden Fall, nur die Treppen runter zu unserem Haus können bei Nacht ohne Mond ziemlich dunkel werden und beinahe endlos.
Das letzte Bild ist der Beehive, das Parlament und der Regierungssitz von Neuseeland mit einem der wenigen kahlen Bäume in der Stadt.
Donnerstag, 7. Juni 2007
Back in Town
In dem Moment in dem ich das hier schreibe, findet gerade in Tübingen das Stocherkahnrennen statt. Und ich kann weder teilnehmen, noch zeitnah mitkriegen wie es ausgeht. Ich drück euch alle Daumen!

Einer der vielen Regenbogen auf meiner verregneten Tour, zum Schluss konnte ich sie gar nicht mehr zählen, geschweige den fotografieren.
Ich meinerseits bin gerade eben von ner Tour durch die Nordinsel zurück nach Wellington gekommen. Oh mein Gott, das ist die größte Stadt, die ich in 2000 km round-trip gesehen hab - so viel Schafe und Kühe könnt ir euch kaum vorstellen, die sind einfach überall!
Und auch an den Linksverkehr hab ich mich langsam richtig gewöhnt. Wers noch nicht weiß, die fahren ja hier unten links, wegen der allgemeinen Andersrumsigkeit, das hat was mit der Verkehrung an der Unterseite der Kugel zu tun und dem Nicht-Runterfallen.----ist zwar Blödsinn aber könnt genauso wahrscheinlich sein, wie die Story, dass England nicht vom kleinen Korsen besetzt wurde und Kanäle anstatt Kutschen als Hauptverkehrsmittel im 18. Jhdt. hatte. Und weil man die Pferde jeweils an der richtigen Seite haben muss hat man nun den Verkehr an der jeweiligen Seite.

Das erste internationale Verkehrsschild das ich hier gesehen habe. Ist wohl ein eindeutiger Anzeiger für eine kommerzielle Touristenfalle *g*.
Weil NZ Linksverkehr hat, können die Japaner übrigens ihre Gebrauchtwagen nach Neuseeland abstoßen, fast jedes gebrauchte Auto hier ist aus Japan. Ein seltsames Exemplar war ein BMW Z3 den ich gesehen hab. Wird zwar als deutsches Auto verkauft, wurde aber in den USA gebaut, in Japan verkauft und jetzt in NZ verramscht.
Neuseeland muss sich keine Sorgen um Abgasnormen machen, die Luft kann man hier gar nicht verdreckenn. Dafür gibts einfach viel zu wenig potentielle Autofahrer - obwohl wenn die könnten (Auckland hat eine höhere Auto-Dichte als L.A.), zu viel Luftaustausch und keinerlei dreckige Nachbarn.
Wenn die Luft verstinkt wird, dann aus dem Erdinneren. In Rotorua zum Beispiel, einer Stadt im Norden, stinkt es immer bestialisch nach faulen Eiern wegen aufsteigendem vulkanischem Schwefelwasserstoff. Man richt es geradezu von weitem. Ich war gestern zum zweiten Mal dort und es stimmt. Die Einheimischen merken das nicht mehr, die sind dran gewöhnt.

Der "Champagne Pool" bei Rotorua - stinkt nicht, dampft nur.

Ganz viele Schafe
In dem Moment in dem ich das hier schreibe, findet gerade in Tübingen das Stocherkahnrennen statt. Und ich kann weder teilnehmen, noch zeitnah mitkriegen wie es ausgeht. Ich drück euch alle Daumen!
Einer der vielen Regenbogen auf meiner verregneten Tour, zum Schluss konnte ich sie gar nicht mehr zählen, geschweige den fotografieren.
Ich meinerseits bin gerade eben von ner Tour durch die Nordinsel zurück nach Wellington gekommen. Oh mein Gott, das ist die größte Stadt, die ich in 2000 km round-trip gesehen hab - so viel Schafe und Kühe könnt ir euch kaum vorstellen, die sind einfach überall!
Und auch an den Linksverkehr hab ich mich langsam richtig gewöhnt. Wers noch nicht weiß, die fahren ja hier unten links, wegen der allgemeinen Andersrumsigkeit, das hat was mit der Verkehrung an der Unterseite der Kugel zu tun und dem Nicht-Runterfallen.----ist zwar Blödsinn aber könnt genauso wahrscheinlich sein, wie die Story, dass England nicht vom kleinen Korsen besetzt wurde und Kanäle anstatt Kutschen als Hauptverkehrsmittel im 18. Jhdt. hatte. Und weil man die Pferde jeweils an der richtigen Seite haben muss hat man nun den Verkehr an der jeweiligen Seite.
Das erste internationale Verkehrsschild das ich hier gesehen habe. Ist wohl ein eindeutiger Anzeiger für eine kommerzielle Touristenfalle *g*.
Weil NZ Linksverkehr hat, können die Japaner übrigens ihre Gebrauchtwagen nach Neuseeland abstoßen, fast jedes gebrauchte Auto hier ist aus Japan. Ein seltsames Exemplar war ein BMW Z3 den ich gesehen hab. Wird zwar als deutsches Auto verkauft, wurde aber in den USA gebaut, in Japan verkauft und jetzt in NZ verramscht.
Neuseeland muss sich keine Sorgen um Abgasnormen machen, die Luft kann man hier gar nicht verdreckenn. Dafür gibts einfach viel zu wenig potentielle Autofahrer - obwohl wenn die könnten (Auckland hat eine höhere Auto-Dichte als L.A.), zu viel Luftaustausch und keinerlei dreckige Nachbarn.
Wenn die Luft verstinkt wird, dann aus dem Erdinneren. In Rotorua zum Beispiel, einer Stadt im Norden, stinkt es immer bestialisch nach faulen Eiern wegen aufsteigendem vulkanischem Schwefelwasserstoff. Man richt es geradezu von weitem. Ich war gestern zum zweiten Mal dort und es stimmt. Die Einheimischen merken das nicht mehr, die sind dran gewöhnt.
Der "Champagne Pool" bei Rotorua - stinkt nicht, dampft nur.
Ganz viele Schafe
Dienstag, 5. Juni 2007
Ich bin wieder da!
Eigentlich war ich ja nicht wirklich weg sondern immer nur in Wellington und ich habe mich schon so weit eingelebt, dass vieles vollkommen unspektakulaer ist, was an sich aeusserst erzaehlenswert ist.
Ein Update ueber meine Plaene: Ich habe mein Semester an der Uni beendet - also beinahe muss noch Klausuren schreiben, aber dann ist gut. Das heisst ich hab grad vorlesungsfrei und viel Zeit, hatte ich davor teilweise auch aber dafuer einen bescheidenen Stundenplan mit teilweise 1 Vorlesung am Tag fuenf Tage die Woche. Wieauchimmer, im Juli werd ich ein Praktikum bei GNS Science, dem nationalen geologischen Institut in Wellington (www.GNS.cri.nz)anfangen und produktiv werden.
Ansonsten lerne ich gerade zu segeln im Hafen von Wellington. Aus diesm Grund gibt es grad keine neuen Vulkanfotos, weil ich jeden Samstag damit verbringe die Mysterien eines windbetrieben Bootes zu begreifen, ins Wasser zu fallen und manchmal auch auf Wind zu hoffen. Man solls nicht glauben, Windy Wellington erlebte doch wirklich mehrere Samstage hintereinander Windstille, nur weil ich mir in den Kopf gesetzt hatte segeln zu wollen.
Und mein Auto wurde aufgebrochen, dass ist eine Neuigkeit. Das hoert sich viel schlimmer an als es eigentlich ist. Es stand bei uns auf der Strasse, irgendwie haben die Gauner das Schloss geknackt, kaputt ist nichts. Und geklaut haben si auch nichts, hab ich auf den ersten Blick festgestellt. Radio war eh kaputt, haben sie dagelassen. Das einzige was mir abgeht ist die Huelle vom Schaltknueppel. Der Vorbesitzer hat aus einem mir nicht vollkommen einleuchtenden Grund eine rote Lederhuelle nachgesrueset, die vollkommen nicht in diese Muehle gepasst hat. Nu ist sie weg, geklaut und was mir bleibt ist ein trauriger Stahlbolzen der aus einem Loch im Kardentunnel ragt. Funktioniert einwandfrei, sieht aber halt selten komisch aus.
Eigentlich war ich ja nicht wirklich weg sondern immer nur in Wellington und ich habe mich schon so weit eingelebt, dass vieles vollkommen unspektakulaer ist, was an sich aeusserst erzaehlenswert ist.
Ein Update ueber meine Plaene: Ich habe mein Semester an der Uni beendet - also beinahe muss noch Klausuren schreiben, aber dann ist gut. Das heisst ich hab grad vorlesungsfrei und viel Zeit, hatte ich davor teilweise auch aber dafuer einen bescheidenen Stundenplan mit teilweise 1 Vorlesung am Tag fuenf Tage die Woche. Wieauchimmer, im Juli werd ich ein Praktikum bei GNS Science, dem nationalen geologischen Institut in Wellington (www.GNS.cri.nz)anfangen und produktiv werden.
Ansonsten lerne ich gerade zu segeln im Hafen von Wellington. Aus diesm Grund gibt es grad keine neuen Vulkanfotos, weil ich jeden Samstag damit verbringe die Mysterien eines windbetrieben Bootes zu begreifen, ins Wasser zu fallen und manchmal auch auf Wind zu hoffen. Man solls nicht glauben, Windy Wellington erlebte doch wirklich mehrere Samstage hintereinander Windstille, nur weil ich mir in den Kopf gesetzt hatte segeln zu wollen.
Und mein Auto wurde aufgebrochen, dass ist eine Neuigkeit. Das hoert sich viel schlimmer an als es eigentlich ist. Es stand bei uns auf der Strasse, irgendwie haben die Gauner das Schloss geknackt, kaputt ist nichts. Und geklaut haben si auch nichts, hab ich auf den ersten Blick festgestellt. Radio war eh kaputt, haben sie dagelassen. Das einzige was mir abgeht ist die Huelle vom Schaltknueppel. Der Vorbesitzer hat aus einem mir nicht vollkommen einleuchtenden Grund eine rote Lederhuelle nachgesrueset, die vollkommen nicht in diese Muehle gepasst hat. Nu ist sie weg, geklaut und was mir bleibt ist ein trauriger Stahlbolzen der aus einem Loch im Kardentunnel ragt. Funktioniert einwandfrei, sieht aber halt selten komisch aus.
Sonntag, 6. Mai 2007
Vom Bären gefressen
Nein, ich bin nicht von einem Bären gefressen worden - das wäre auch ein großes Wunder einen solchen hier zu finden. Eher hätte ich in einen Vulkan fallen können, auf einem Schneefeld abrutschen, einen schlammigen Abhang im Regen hinunterfliegen, bei einer nächtlichen Wildbachquerung ertrinken oder von Opposums angeknabbert werden können. All das ist aber nicht passiert, ich war nur die letzte Zeit ziemlich beschäftigt dies und das für die Uni zu schreiben. Es kommt aber zum Glück wider eine ruhigere Phase. Das Problem, ist dass man es an der Uni nicht so gemütlich hat wie in Deutschland, sondern, dass die ganze Zeit irgendwelche Assignments abgegeben und benotet werden wollen. So hat man die ganze Zeit was zu tun und die Note hängt nicht nur von einer einzigen Klausur ab (gut oder schlecht - man kann es nehmen wie man will). Auf jeden Fall musste ich ein paar Gletschervorstöße auswerten und mich mit magmatischer Petrologie und Vulkanen beschäftigen - könnte schlimmer kommen.
Das sind ein paar Fotos von einer Vulkanologie-Exkursion.
und das ist ein Album über eine Gletscherexkursion (auch auf einem Vulkan)
Gerade komme ich von einem Audflug nach Kapiti Island zurück, dort haben wir Vögel beobachtet. Die Insel ist frei Nager und Opposum (Pest-free) und daher haben die Vögel wieder eine Chance.
Nein, ich bin nicht von einem Bären gefressen worden - das wäre auch ein großes Wunder einen solchen hier zu finden. Eher hätte ich in einen Vulkan fallen können, auf einem Schneefeld abrutschen, einen schlammigen Abhang im Regen hinunterfliegen, bei einer nächtlichen Wildbachquerung ertrinken oder von Opposums angeknabbert werden können. All das ist aber nicht passiert, ich war nur die letzte Zeit ziemlich beschäftigt dies und das für die Uni zu schreiben. Es kommt aber zum Glück wider eine ruhigere Phase. Das Problem, ist dass man es an der Uni nicht so gemütlich hat wie in Deutschland, sondern, dass die ganze Zeit irgendwelche Assignments abgegeben und benotet werden wollen. So hat man die ganze Zeit was zu tun und die Note hängt nicht nur von einer einzigen Klausur ab (gut oder schlecht - man kann es nehmen wie man will). Auf jeden Fall musste ich ein paar Gletschervorstöße auswerten und mich mit magmatischer Petrologie und Vulkanen beschäftigen - könnte schlimmer kommen.
| Taupo Volcanic Zone |
Das sind ein paar Fotos von einer Vulkanologie-Exkursion.
| Gletscher und Vulkane |
und das ist ein Album über eine Gletscherexkursion (auch auf einem Vulkan)
Gerade komme ich von einem Audflug nach Kapiti Island zurück, dort haben wir Vögel beobachtet. Die Insel ist frei Nager und Opposum (Pest-free) und daher haben die Vögel wieder eine Chance.
Mittwoch, 11. April 2007
Kawkeka Range
Das lange Osterwochenende hat sich angeboten endlich mal länger raus zu kommen und die neuseeländische Wildnis zu erleben. Mit einer gar nicht so kleinen Gruppe vom Vic-Tramping-Club sind wir am Donnerstagabend Richtung Norden losgefahren. Unser Ziel war die Kaweka Range, an der Ostküste der Nordinsel. Irgendwann mitten in der Nacht, nach meheren Stunden Fahrt über leere Highways sind wir angekommen und haben dann kampiert um am nächsten Morgen loszukommen. Nachts habe ich dann festgestallt, dass es schon ziemlich empfindlich kalt werden kann im hießigen Herbst - mein Schlafsack war nicht ganz darauf eingestellt.
Am nächsten Morgen sind wir dann die letzten Kilometer zum Road End gefahren, steil bergauf über Schotterpisten, das war aber erst später richtig spaßig, als ich das Auto endlcih nicht mehr bis an den Rand vollgeladen hatte und es nicht mehr ständig hässliche Geräusche vom Unterboden gab. Leer sind diese Straßen eine Riesengaudi, man sollt nur auf Gegenverkehr achten und hoffen, dass der auch auf einen achtet.
Dann galt es die Rucksäcke festzuschnallen und ran an den Berg. Die Wanderwege hier sind eigentlich keine Wege, selten befestigt und selten markiert. Dafür ist herrlich wenig los. Die Landschaft die wir durchwanderten, ist vor allem von tiefen Tälern und Bergrücken geprägt. Die Geologie vor allem von tektonisch arg zerfahrener Grauwacke und daher alles extrem erosionsanfällig. Man kann auf den Bildern förmlich sehen, wie die Berge wegerodieren.
Am ersten Abend sind wir noch in der Dunkelheit dem Kiwi Creek gefolgt - das war der offizielle Weg zur Hütte. Es ging immer wieder fröhlich hin und her über den Fluss. Am Anfang war noch ein Wille da, trocken zu bleiben, aber irgendwann ist es einfach egal und auch sicherer einfach durchzuwaten, auch wenn es hüfttief wird. Da ist Kanne zu machen kaum zu vermeiden.
Das Hüttennetz ist ganz gut hier und es gibt sehr viele knallorange gestrichene Hütten. Meistens haben sie vier Schlafplätze einen Ofen oder offenen Kamin, einen Abtritt (auch orange) irgendwo ein paar Meter weg und einen Wassertank bzw sind an einem Bach. Wir waren zwar immer zuviele, als das es für jeden ein Bett gereicht hätte, aber es war wenigstens ein Dach über dem Kopf.
Insgesamt haben wir am Wochenende 50 km hinter uns gelegt und etliche Höhenmeter. Belohnt haben wir uns aber dadurch, dass wir am Sonntagabend als Tagesziel eine Thermalquelle hatten. Diese liegt mitten im Wald an einem größeren Fluss und man kann direkt vor Ort campen. Und es ist soweit ausgebaut, dass es zwei fest installierte Pools gibt, in die das warme Wasser aus dem Berg über ein Rohr eingeleitet wird. Nach drei Tagen schwitzen und Rucksacktragen sind wir so lange im warmen Wasser gesessen, bis wir angefangen haben uns aufzulösen(oder beinahe).
Das lange Osterwochenende hat sich angeboten endlich mal länger raus zu kommen und die neuseeländische Wildnis zu erleben. Mit einer gar nicht so kleinen Gruppe vom Vic-Tramping-Club sind wir am Donnerstagabend Richtung Norden losgefahren. Unser Ziel war die Kaweka Range, an der Ostküste der Nordinsel. Irgendwann mitten in der Nacht, nach meheren Stunden Fahrt über leere Highways sind wir angekommen und haben dann kampiert um am nächsten Morgen loszukommen. Nachts habe ich dann festgestallt, dass es schon ziemlich empfindlich kalt werden kann im hießigen Herbst - mein Schlafsack war nicht ganz darauf eingestellt.
Am nächsten Morgen sind wir dann die letzten Kilometer zum Road End gefahren, steil bergauf über Schotterpisten, das war aber erst später richtig spaßig, als ich das Auto endlcih nicht mehr bis an den Rand vollgeladen hatte und es nicht mehr ständig hässliche Geräusche vom Unterboden gab. Leer sind diese Straßen eine Riesengaudi, man sollt nur auf Gegenverkehr achten und hoffen, dass der auch auf einen achtet.
| Von Kaweka Range ... |
| Von Kaweka Range ... |
Dann galt es die Rucksäcke festzuschnallen und ran an den Berg. Die Wanderwege hier sind eigentlich keine Wege, selten befestigt und selten markiert. Dafür ist herrlich wenig los. Die Landschaft die wir durchwanderten, ist vor allem von tiefen Tälern und Bergrücken geprägt. Die Geologie vor allem von tektonisch arg zerfahrener Grauwacke und daher alles extrem erosionsanfällig. Man kann auf den Bildern förmlich sehen, wie die Berge wegerodieren.
| Von Kaweka Range ... |
Am ersten Abend sind wir noch in der Dunkelheit dem Kiwi Creek gefolgt - das war der offizielle Weg zur Hütte. Es ging immer wieder fröhlich hin und her über den Fluss. Am Anfang war noch ein Wille da, trocken zu bleiben, aber irgendwann ist es einfach egal und auch sicherer einfach durchzuwaten, auch wenn es hüfttief wird. Da ist Kanne zu machen kaum zu vermeiden.
| Von Kaweka Range ... |
Das Hüttennetz ist ganz gut hier und es gibt sehr viele knallorange gestrichene Hütten. Meistens haben sie vier Schlafplätze einen Ofen oder offenen Kamin, einen Abtritt (auch orange) irgendwo ein paar Meter weg und einen Wassertank bzw sind an einem Bach. Wir waren zwar immer zuviele, als das es für jeden ein Bett gereicht hätte, aber es war wenigstens ein Dach über dem Kopf.
Insgesamt haben wir am Wochenende 50 km hinter uns gelegt und etliche Höhenmeter. Belohnt haben wir uns aber dadurch, dass wir am Sonntagabend als Tagesziel eine Thermalquelle hatten. Diese liegt mitten im Wald an einem größeren Fluss und man kann direkt vor Ort campen. Und es ist soweit ausgebaut, dass es zwei fest installierte Pools gibt, in die das warme Wasser aus dem Berg über ein Rohr eingeleitet wird. Nach drei Tagen schwitzen und Rucksacktragen sind wir so lange im warmen Wasser gesessen, bis wir angefangen haben uns aufzulösen(oder beinahe).
| Von Kaweka Range ... |
| Von Kaweka Range ... |
| Von Kaweka Range ... |
| Von Kaweka Range ... |
| Kaweka Range Oster-Tram |
Dienstag, 10. April 2007
Kleine Welt
Nachdem ich ja jetzt schon eine Weile auf dieser Insel bin, hab ich mittlerweile auch ein bisschen die Übersicht bekommen und fange langsam an mich ein wenig auszukennen. Manche Dinge sind aber trotz allem einfach sehr seltsam und anders. Neulich hab ich diese Karte gefunden, die die Welt mit ihren Antipoden überlagert, dabei habe ich festgestellt, dass Wellington genau gegenüber von Salamanca liegt - wo ich auch mal drei Monate lang gelebt hab - und das einfach verdammt viel Kontinente auf der Nordhalbkugel liegen. Ist aber irgendwie eine sehr interessante Karte.

Andere Sachen die einem als Mitteleuropäer hier auffallen, ist zum Beispiel die Tatsache, das es einfach verdammt viel Platz hat. Ich bin gestern vier Stunden lang gefahren, auf dem Highway Nr 2 (also der zweitwichtigsten Straße im Land) und es hat viel Verkehr gehabt - so die Kiwis. Viel Verkehr? Das nenne ich keinen Verkehr, was da los war. Und auf dem Weg gab es vielleicht 1,5 größere Ansiedlungen, die man als Stadt verkaufen kann. Ansonsten einfach nur plattes Land. Die eigentliche Größe der Insel konnte ich am Freitag ausmachen, vom Mt Kaweka (1700m), auf dem wir Mittagspause machten, hatte man grandiose Fernsicht. Nach Westen hin den Pazifischen Ozean und nach Osten mehrere Höhenzüge und am Horizont Mt Ruapehu (den Vulkan mit den Gletschern). Vom Mt Ruapehu wiederum, konnte man Mt Taranaki sehen, und der ist auf einer Halbinsel im Osten der Nordinsel. Diese ganze Größen sind also immer relativ zu sehen. Daneben gibt es ja hier auch nicht so viele Leute (genaugenommen nur 3,5 Mio. - das sind erschreckend wenig. Die fragen sich übrigens, wie wir 80 Mio. Deutsche in das kleine Land passen, ob wir stapeln würden.
Dass es hier nicht so viele Leute gibt und jeder jeden kennt, wie in einem Dorf, kann man fast täglich erleben: Wir haben neulich einen neuen Mitbewohner gesucht und es stellt sich heraus, das eine der Bewerberinnen die gleiche Sportlehrerin wie eine Mitbewohnerin von mir hat. Oder: Wir sitzen am Sonntabend, mitten in der Wildniss, weit weg von allem in einer Thermalquelle und kochen unsere lädierten Knochen aus, und da stellt sich heraus, das eine aus der anderen Gruppe, die mit uns in der Dunkelheit sitzt, eine alte Freundin von einer aus unserer Gruppe ist. Oder: Ich lese gerade ein Buch über die Geschichte Neuseelands, da erzählt mir Rachel - eine meine Mitbewohnerinnen, als sie das Buch sieht, das die Tochter des Autors eine gute Freundin von ihr ist. Mann könnte das unheimlich finden, wenn man die Zahlen nicht kennt.
Nachdem ich ja jetzt schon eine Weile auf dieser Insel bin, hab ich mittlerweile auch ein bisschen die Übersicht bekommen und fange langsam an mich ein wenig auszukennen. Manche Dinge sind aber trotz allem einfach sehr seltsam und anders. Neulich hab ich diese Karte gefunden, die die Welt mit ihren Antipoden überlagert, dabei habe ich festgestellt, dass Wellington genau gegenüber von Salamanca liegt - wo ich auch mal drei Monate lang gelebt hab - und das einfach verdammt viel Kontinente auf der Nordhalbkugel liegen. Ist aber irgendwie eine sehr interessante Karte.

Andere Sachen die einem als Mitteleuropäer hier auffallen, ist zum Beispiel die Tatsache, das es einfach verdammt viel Platz hat. Ich bin gestern vier Stunden lang gefahren, auf dem Highway Nr 2 (also der zweitwichtigsten Straße im Land) und es hat viel Verkehr gehabt - so die Kiwis. Viel Verkehr? Das nenne ich keinen Verkehr, was da los war. Und auf dem Weg gab es vielleicht 1,5 größere Ansiedlungen, die man als Stadt verkaufen kann. Ansonsten einfach nur plattes Land. Die eigentliche Größe der Insel konnte ich am Freitag ausmachen, vom Mt Kaweka (1700m), auf dem wir Mittagspause machten, hatte man grandiose Fernsicht. Nach Westen hin den Pazifischen Ozean und nach Osten mehrere Höhenzüge und am Horizont Mt Ruapehu (den Vulkan mit den Gletschern). Vom Mt Ruapehu wiederum, konnte man Mt Taranaki sehen, und der ist auf einer Halbinsel im Osten der Nordinsel. Diese ganze Größen sind also immer relativ zu sehen. Daneben gibt es ja hier auch nicht so viele Leute (genaugenommen nur 3,5 Mio. - das sind erschreckend wenig. Die fragen sich übrigens, wie wir 80 Mio. Deutsche in das kleine Land passen, ob wir stapeln würden.
Dass es hier nicht so viele Leute gibt und jeder jeden kennt, wie in einem Dorf, kann man fast täglich erleben: Wir haben neulich einen neuen Mitbewohner gesucht und es stellt sich heraus, das eine der Bewerberinnen die gleiche Sportlehrerin wie eine Mitbewohnerin von mir hat. Oder: Wir sitzen am Sonntabend, mitten in der Wildniss, weit weg von allem in einer Thermalquelle und kochen unsere lädierten Knochen aus, und da stellt sich heraus, das eine aus der anderen Gruppe, die mit uns in der Dunkelheit sitzt, eine alte Freundin von einer aus unserer Gruppe ist. Oder: Ich lese gerade ein Buch über die Geschichte Neuseelands, da erzählt mir Rachel - eine meine Mitbewohnerinnen, als sie das Buch sieht, das die Tochter des Autors eine gute Freundin von ihr ist. Mann könnte das unheimlich finden, wenn man die Zahlen nicht kennt.
Mittwoch, 28. März 2007
Exkursion zu Gletschern und Vulkanen
Wer aufmerksam die Nachrichten verfolgt hat, wird sicher diese Schlagzeile mitbekommen haben: vor allem da Neuseeland ja nicht so oft in den Nachrichten ist. Das war auf jeden Fall ein richtig großes Ding. Sie hatten jahrelang gewartet bis der Tephradamm bricht und der Lahar kommt. Da es letztes Wochenende so geregnet hat (s.o.) war es dann soweit und der ganze Kram kam den Berg runter.
Und wie der Zufall es so wollte ging die lange geplante Exkursion am Wochenende so ziemlich in die Nähe. Eigentlich hätten wir glaziale Sedimente im Mangatepopo Valley kartieren sollen. (Das ist im übrigen eine Sache für sich, da über die Hälfte dierserjener, vor 2500 Jahren ein Bilderbuchvulkan, der Ngauruhoe, seine Lava verteilt hat.)
Es war ein absolut beeindruckendes Wochenende, und ich hätte nict damit gerechnet, Gletscher und Vulkane gleichzeitig auf einmal zu erleben.
Das Wetter hat verdammt gut mitgespielt und wir hatten einen traumhaften Tag auf dem Mt. Rhuaperu. Der beste Teil war viellciht der Abstieg, da genug Schneefelder vorhanden waren diesen zu erleichtern. Außerdem habe ich mir dank der Kombination Ozonloch-Gletscher-kurze Hose einen Sonnenbrand in den Kniekehlen geholt, aber das erträgt man dann gerne. Der Crater Lake, der am vorletzten Sonntag ausgebrochen ist, ist der höchste warme See auf der Welt, er hat ungefähr 20°C, zum baden lädt er trotzdem leider nicht ein. Große Schwefelschwaden durchziehen ihn, und sein pH liegt bei 1.
Die Vulkane des Tongariri-Nationalparks sind übrigens auch die Kulisse von Mordor und des Schicksalsbergs in Herr der Ringe. (Wie so einiges hier.)
Das nennt man in der Geologie einen Paläoströmungsindikator, ein im Bett verankerter mehr oder weniger longitudinaler Körper. Hier ein Paläomülleimer.
Für alle die mehr Photos sehen wollen: hier sei ein Link zum Album, dann muss ich nicht alle einzeln verknüpfen.
| Von Gletscher und... |
Wer aufmerksam die Nachrichten verfolgt hat, wird sicher diese Schlagzeile mitbekommen haben: vor allem da Neuseeland ja nicht so oft in den Nachrichten ist. Das war auf jeden Fall ein richtig großes Ding. Sie hatten jahrelang gewartet bis der Tephradamm bricht und der Lahar kommt. Da es letztes Wochenende so geregnet hat (s.o.) war es dann soweit und der ganze Kram kam den Berg runter.
Und wie der Zufall es so wollte ging die lange geplante Exkursion am Wochenende so ziemlich in die Nähe. Eigentlich hätten wir glaziale Sedimente im Mangatepopo Valley kartieren sollen. (Das ist im übrigen eine Sache für sich, da über die Hälfte dierserjener, vor 2500 Jahren ein Bilderbuchvulkan, der Ngauruhoe, seine Lava verteilt hat.)
Es war ein absolut beeindruckendes Wochenende, und ich hätte nict damit gerechnet, Gletscher und Vulkane gleichzeitig auf einmal zu erleben.
| Von Gletscher und... |
Das Wetter hat verdammt gut mitgespielt und wir hatten einen traumhaften Tag auf dem Mt. Rhuaperu. Der beste Teil war viellciht der Abstieg, da genug Schneefelder vorhanden waren diesen zu erleichtern. Außerdem habe ich mir dank der Kombination Ozonloch-Gletscher-kurze Hose einen Sonnenbrand in den Kniekehlen geholt, aber das erträgt man dann gerne. Der Crater Lake, der am vorletzten Sonntag ausgebrochen ist, ist der höchste warme See auf der Welt, er hat ungefähr 20°C, zum baden lädt er trotzdem leider nicht ein. Große Schwefelschwaden durchziehen ihn, und sein pH liegt bei 1.
| Von Gletscher und... |
| Von Gletscher und... |
Die Vulkane des Tongariri-Nationalparks sind übrigens auch die Kulisse von Mordor und des Schicksalsbergs in Herr der Ringe. (Wie so einiges hier.)
| Von Gletscher und... |
| Von Gletscher und... |
Das nennt man in der Geologie einen Paläoströmungsindikator, ein im Bett verankerter mehr oder weniger longitudinaler Körper. Hier ein Paläomülleimer.
Für alle die mehr Photos sehen wollen: hier sei ein Link zum Album, dann muss ich nicht alle einzeln verknüpfen.
| Gletscher und Vulkane |
Montag, 19. März 2007
Tararua Range
Letztes Wochenende war ich mit dem Vic Tramping-Club in der Tararua Range nördlich von Wellington. Wir hatten zwei großartige Tage. Leider war es auch etwas nass - also eigentlich ziemlich heftig nass. Es hat am Samstag angefangen zu regnen und einfach nicht mehr aufgehört. Aber trotzdem oder gerade deshalb war äußerst eindrucksvoll durch den größtenteils wirklich vollkommen unberührten Bush zu kraxeln. Die Wege, man kann sie eigentlich nicht immer als solche bezeichnen - es sind meistens eher ziemlich unwegsame Trampelpfade - waren manchmal eher Bäche. Aber irgendwann ist man eh so nass, das es nocht mehr wirklich juckt. Und das das Wetter sich hier schnell ändert ist wahr, am Sonntag wurde es dann auf einen Schlag schön und der Himmel war blau und die Sonne schien.
Hier ein paar Impressionen aus dem Nebelwald:
Letztes Wochenende war ich mit dem Vic Tramping-Club in der Tararua Range nördlich von Wellington. Wir hatten zwei großartige Tage. Leider war es auch etwas nass - also eigentlich ziemlich heftig nass. Es hat am Samstag angefangen zu regnen und einfach nicht mehr aufgehört. Aber trotzdem oder gerade deshalb war äußerst eindrucksvoll durch den größtenteils wirklich vollkommen unberührten Bush zu kraxeln. Die Wege, man kann sie eigentlich nicht immer als solche bezeichnen - es sind meistens eher ziemlich unwegsame Trampelpfade - waren manchmal eher Bäche. Aber irgendwann ist man eh so nass, das es nocht mehr wirklich juckt. Und das das Wetter sich hier schnell ändert ist wahr, am Sonntag wurde es dann auf einen Schlag schön und der Himmel war blau und die Sonne schien.
Hier ein paar Impressionen aus dem Nebelwald:
| Von Tararua Range |
| Von Tararua Range |
| Von Tararua Range |
| Von Tararua Range |
| Von Tararua Range |
| Von Tararua Range |
| Von Tararua Range |
| Von Tararua Range |
| Von Tararua Range |
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